Hinterm Horizont geht es weiter! Anlagenmechaniker SHK erarbeiten berufliche Karriere-Visionen.

Zur Förderung der besten Talente des 3. Lehrjahres im Bildungsgang Anlagenmechaniker Sanitär/Heizung/Klima fand nunmehr die zweite Auflage der einwöchigen Veranstaltung „VisionWeek“ am Berufskolleg Nr. 10 in Köln-Porz statt. Um einen der begehrten 20 Teilnehmerplätze ergattern zu können, mussten sich die jungen Auszubildenden einem Bewerbungscontest stellen, der unter den insgesamt mehr als 150 Azubis dieses Lehrjahres ausgeschrieben war. Auf dem Programm standen Fachvorträge von Professoren der TH Köln, von Meistern, Technikern und TH-Studierenden, um diesen ausgewählten zukünftigen Fachkräften einen authentischen Blick auf die vielfältigen und erfolgversprechenden Karrieremöglichkeiten zu ermöglichen. Abgerundet wurde diese Woche der Visionen durch eine Präsentation des Weltmarktführers für Trinkwasserhygiene – Viega GmbH – der mit Sitz im sauerländischen Attendorn genauso wie alle Handwerksfachfirmen aus Köln hochinteressiert ist an diesen jungen Talenten aus Köln. Die staunten voller Interesse und Leidenschaft, was ihnen von den arrivierten Referenten aus der Berufswelt berichtet wurde. Ein voller Erfolg für die jungen Auszubildenden, die in 2024 ihren Gesellenbrief anstreben und mit Eifer und Engagement nach vorne kommen wollen. Hier leistet das Kölner Berufskolleg einen ungewöhnlichen, aber hochwirksamen Entwicklungseinsatz in der Förderung von beruflichen Highpotentials. Davon konnte sich auch Karsten Gaevert, Mitglied des Vorstandes der Kölner SHK-Innung, bei seinem Besuch der Veranstaltung persönlich überzeugen.

Vision Week 2023

Willkommen zur "Vision Week"!

In dieser aufregenden Projektwoche haben sich ausgewählte Anlagenmechaniker SHK des dritten Lehrjahres auf spannende und lebhafte Weise mit innovativen Technologien und zukunftsweisenden Ideen auseinandergesetzt.

Die Woche begann mit einem inspirierenden Vortrag zu einem roboterbasierten Heizsystem von Prof. Dr. Claudia Ziller, der von den Schülern als äußerst spannend, innovativ und informativ empfunden wurde. Diese Einführung in die Projektwoche diente als Sprungbrett für die Schüler, um darauf aufbauend eigene Ideen und Konzepte zu entwickeln und zu präsentieren.

Die Gruppe mit der besten Projektidee konnte sich über zwei hochwertige Akkuschrauber sowie zwei elektrische Säbelsägen freuen. Ein Anreiz, der die Kreativität der Schüler zusätzlich anspornte und zum Erfolg der Vision Week beitrug.

Doch das war noch nicht alles: Die Vision Week bot auch Vorträge zu wichtigen Themen wie der Meisterausbildung (Klaus Tönnies) und deren Finanzierung (Stefan Eckert), sowie Einblicke in das Studium der Versorgungstechnik der technischen Hochschule Köln (Prof. Maik Dapper und Franz Schäfer) und der Fachschule für Technik (Nikola Jancic). Die Schüler konnten somit nicht nur ihre kreativen Fähigkeiten unter Beweis stellen, sondern auch wertvolle Informationen für ihre berufliche Zukunft sammeln.

Die Vision Week hat bewusst versucht, die traditionellen Unterrichtsstrukturen aufzubrechen: Es wurden keine starren Zeitpläne und Raumvorgaben gemacht, um den Schülern Raum für kreatives Arbeiten zu geben und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen frei zu entwickeln. So konnte eine Atmosphäre der Offenheit und Kreativität entstehen, die den Erfolg der Projektwoche maßgeblich beeinflusst hat.

Wir sind begeistert von der Motivation und dem Eifer unserer Schüler, welche mit ihren Ideen und Präsentationen bewiesen haben, dass sie die besten ihres Faches sind!

Die Vision Week war somit ein voller Erfolg und hat unsere Schüler nicht nur inspiriert, sondern auch mit neuen Erkenntnissen und Ideen bereichert! Wir freuen uns schon auf weitere spannende Projekte in der Zukunft!

Ein herzliches Dankeschön obliegt den Organisatoren: Abteilungsleiter Dr. Norbert Saupp und die Fachkollegen Robert Hartmann sowie Philipp Jandl haben die Vision Week ins Leben gerufen und zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.

 

Pakete für die Ukraine

Weihnachtspaketaktion einiger Klassen für die Ukraine…

Schuljahresabschluss beim Minigolf Kennenlernen der „Neuen“ im Zündorfer Groov

Minigolf als Teamevent, um die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler kennenzulernen: Diesen unkonventionellen Weg wählten die Klassen TS3A und TS3B zur Vorbereitung auf das kommende Schuljahr. Nachdem die „Vorzieher“ ihren Berufsabschluss erreicht haben, werden die Auszubildenden mit dem regulären Prüfungstermin im vierten Ausbildungsjahr zu einer Lerngruppe zusammengefasst, und erfahrungsgemäß hält sich die Begeisterung darüber in Grenzen.

Beide Klassen machten sich zu Fuß auf den Weg zur Minigolfanlage im Zündorfer Groov. Die Bahnen sind für Turniere ausgerichtet, auch internationale Meisterschaften finden dort statt. Der Förderverein des BK 10 hatte die Klassen mit einem Zuschuss zum Eintrittsgeld unterstützt, damit alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen konnten . Der Spaziergang am Rhein und die 18 Hindernisparcoure boten viele Gelegenheiten, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Anschließend ging es gemeinsam zurück zum BK10.

Fazit von Cristofaro Cantavenera aus der TS3A: „Der erste Schritt zur Zusammenführung der beiden Klassen ist getan.“

Jeder ist seines Glückes Schmied – Schmiede-AG am BK10

Am BK10 schmieden wir nicht nur Pläne. Am Nachmittag nimmt eine bunte Mischung aus Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften an der Schmiede-AG teil. Dort wird das im Unterricht Erlernte praktisch angewendet und vertieft. Fachkundig angeleitet von Markus Schmülling und Jan Baumann üben die Teilnehmer den Umgang mit Hammer, Amboss und Esse und erzielen kunstfertige Ergebnisse, wie die Fotos zeigen.

Damit das Projekt mit Energie durchgeführt werden kann, bezuschusst der Förderverein die Kosten für den Brennstoff. Unter diesen guten Voraussetzungen schmieden wir das Eisen, solange es heiß ist!

Jan Baumann, j.baumann@bk10-koeln.de

Markus Schmülling, m.schmuelling@bk10-koeln.de

Captain Jack Sparrow und das Krokodil – Wanderung der Systemplaner

Wirklich leidgeprüft sind die Klassen TS2A und TS2B des zweiten Lehrjahres der technischen Systemplanerinnen und Systemplaner natürlich nicht, doch die Corona-Pandemie ist auch an ihnen nicht spurlos vorbeigegangen. Das erste Lehrjahr wurde vom Distanzhalten in digitaler und analoger Form dominiert. Distanzunterricht und Masken wurden von den Schülerinnen und Schülern durchweg mit bewundernswertem Gleichmut und Disziplin ge- und ertragen. Gemeinsame Erlebnisse wie Schulausflüge und Klassenfahrten kamen leider viel zu kurz.

Entsprechend dankbar waren wir für die finanzielle Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler durch den Förderverein des BK 10. Wir sind zum Zündorfer Krokodil gewandert, um von der „Schäl Sick“ überzusetzen. Die Wanderung zum Minigolfplatz Rodenkirchen und das Minigolfturnier boten reichlich Gelegenheit zum Austausch und zum Abbau vorhandener Distanzgefühle.

Nach dem Durchspielen aller Bahnen sind wir entlang des Rheins zurück zur Fähre spaziert, um von Jack Sparrow persönlich – es heißt übrigens „Captain Jack Sparrow“ – ans heimische Ufer gebracht zu werden.

Der strahlende Sonnenschein am längsten Tag des Jahres setzte dem Ganzen die Kirsche auf die systemplanerische Sahnehaube. Bis zum nächsten Jahr, Ahoi!

Ole Dankert, o.dankert@bk10-koeln.de

Nicht einfach nur Trommeln! Percussion-Projekt am BK10

Musik zu spüren, zu hören und zu fühlen: Darum ging es in dem Percussion-Projekt mit Nikolas Geschwill, Musiker und Drum Circle Faciliator aus Köln. Unsere Schülerinnen und Schüler erhielten die Chance, Musik nicht überwiegend passiv zu konsumieren, sondern aktiv zu werden und Musik zu produzieren. Anders als sonst im Schulalltag waren für das Projekt keine Vorkenntnisse gefragt, wurden keine Erwartungen gestellt, gab es keine Bewertung.

Das Ergebnis war ein rhythmisches Konglomerat aus dem Zusammenspiel aller Beteiligten. Jeder und jede konnte sich mit dem eigenen Tempo und Können und der individuellen Persönlichkeit einbringen. Die experimentelle Erprobung und das Ausloten von Spielräumen verhalfen den Schülerinnen und Schülern dazu, aus ihrer Komfortzone hinauszutreten und in einem geschützten Rahmen ihre Sozial- und Selbstkompetenzen zu erweitern.

Selbstbewusstes Auftreten, Willensstärke, die Fähigkeit, sich auch einmal zurückzunehmen und vor allem das Teamplay sind Kompetenzen, die sich sowohl auf den Schulalltag als auch auf das Arbeitsleben übertragen lassen. Hinzu kommt, dass das Percussion-Projekt für Unterhaltung gesorgt hat und die Schülerinnen und Schüler riesigen Spaß dabei hatten.

Vor dem Hintergrund der Pandemie-Erfahrung, die vielen noch in den Knochen steckt, und der weitgehend in Distanz verbrachten digitalen Zeit, haben wir das Percussion-Projekt als eine gelungene Aktivierung und Zurückgewinnung von kreativen Spielräumen wahrgenommen.

Nikolas Geschwill hat mit vollem Einsatz, Kreativität, Offenheit und Überzeugung viel mehr als einfach nur getrommelt: Gemeinsam Musik zu machen hat uns neue Spielräume eröffnet!

Wir bedanken uns beim Förderverein des BK10, der uns diese Erfahrung ermöglicht hat.

Karina Nießen, k.niessen@bk10-koeln.de

Graffitis am BK10? Respekt! Eine Aktion gegen Rassismus

Unser Berufskolleg steht für Vielfalt. Die BFS2 Klassen haben sich im Schuljahr 2021/22 dafür eingesetzt, dass wir als Schule Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ werden. Um viele Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme zu begeistern, sollte etwas her, dass „voll lit“ und „einfach cool“ ist. Schnell war die Idee für eine Graffiti-Aktion geboren, die in Kooperation mit dem Kölner Graffiti-Künstler Martin Scholz und finanzieller Unterstützung durch den Förderverein des BK10 realisiert werden konnte.

Martin Scholz freute sich über das Engagement und die Neugier der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Utensilien des Künstlers verhießen einen spannenden Tag: Eine große Kiste mit Spraydosen, Staffeleien, Leinwänden, Folien und Schablonen.

Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Materialien auf dem Schulhof aufgebaut. Bevor es richtig losging, probierten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Schriftarten aus, zeichneten Outlines und erstellten Schablonen. Nun folgte der praktische Teil: die Sprühtechnik.

Zum Üben wurde dazu eine große Folie gespannt, auf der die Technik ausgiebig erprobt werden konnte. Nach den Sprayübungen ging es endlich an die Leinwände. Nach wenigen Stunden entstanden bunte Unikate, die zusammengefügt ein beeindruckendes Gesamtbild ergeben – so wie wir als Schulgemeinschaft am BK10!

Das Gefühl, gemeinsam und kreativ etwas gestaltet zu haben, das eine nachhaltige Bedeutung für unsere Schule hat, war eine bereichernde Erfahrung für alle Mitwirkenden.

Die Graffitis werden derzeit in der Ausstellung „BK10 mit Herz statt Hass“ im SF-Labor gezeigt. In Kürze werden sie den Eingangsbereich des BK10 zieren – zur Erinnerung an eine ganz besondere Courage-Aktion, und als Appell, sich aktiv für Toleranz und Mitmenschlichkeit an unserer Schule einzusetzen.

Wir bedanken uns beim Förderverein des BK10, der diesen großartigen Tag ermöglicht hat!

Stefanie Klug, s.klug@bk10-koeln.de

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